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Plastische Chirurgie, Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie
Autor Dr. Rene Schumann
Kapitelüberblick Wangenkorrektur (bitte klicken Sie, um auf ein Kapitel zu springen)
Die Wangen Op bzw. Wangenkorrektur kann in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt werden. Auch die angenehmere Vollnarkose ist möglich. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig. Nach der Wangen Op sind eine gewisse Immobilisation und ein vorsichtiger Kostaufbau für eine gute Heilung wichtig.
Eine Wangen-Vergrößerung funktioniert auch ohne Op. Hyaluronsäure und Kollagen sind häufig angewendete Füllmaterialien. Diese Art der Wangenvergrößerung ist für Patienten und den Arzt mit einem geringeren Aufwand verbunden. Man kann die Wangenunterspritzung in örtlicher Betäubung durchführen. Es kommt eine dickflüssigere Hyaluronsäure, als die zur Faltenunterspritzung benutzte, zum Einsatz. Sie hält auch entsprechend länger, je nach Produkt ein bis zwei Jahre lang. Das Material wird direkt an den Wangenknochen gespritzt und dann modelliert. Die Wangenunterspritzung ist auch eine gute Methode zum 'Ausprobieren'. Ist die gewünschte Veränderung eingetreten, kann später mit Implantaten eine Wangen Op mit dauerhaftem Ergebnis durchgeführt werden.
Verwandte Begriffe: Wangenvergrößerung, Wangenop, Wangenoperation, Wangenunterspritzung, Wangenformung.
Bei der Wangen Op wird innerhalb des Mundes ein Schnitt an der Schleimhaut, der zwischen Zahnfleisch und Wange liegt gesetzt. Mit einem Schnitt im Mund ist zwar keine Narbe zu sehen, aber das Risiko für eine Infektion ist leicht erhöht. Viele Operateure geben daher gerne eine prophylaktische Antibiose. Auch nach der Wangen Op ist auf eine gute Mundhygiene zu achten.
Die Wangen-Korrektur durch Wangenimplantate (oft aus Silikon) ist zwar eine aufwendigere Op, als eine Wangenunterspritzung, jedoch ist das Ergebnis langfristig. Wangenimplantate haben eine ovale Form und lassen sich bei der Wangen Op dem Befund entsprechend anpassen. Sie werden über den oben beschriebenen Schnitt auf den Wangenknochen gelegt. Die Wangenimplantate können mittels Naht an der Knochenhaut oder am umliegenden Bindegewebe fixiert werden - müssen es aber nicht. Bei der Operation muss darauf geachtet werden, dass ein Hautnerv, der die Wange und deren Umgebung mit Hautgefühl versorgt nicht verletzt wird.
Nach der Wangen Op wird ein fixierender Pflasterverband angelegt und ggf. entsprechende Miederware. Kühlung und die Schonung der Gesichtsmuskulatur (Sprechen, Essen) sind vorteilhaft. Ein langsamer Kostaufbau gewährleistet eine gute Einheilung der Wangenimplantate: flüssige Nahrung Breikost Schonkost Normalkost. Die Fäden können nach ca. 10 Tagen entfernt werden.
Taubheit - Durch die Manipulationen bei der Wangen Op kann ein Hautnerv in Mitleidenschaft gezogen werden und zu einem passageren Taubheitsgefühl führen. Nur selten verbleibt die Taubheit für immer.
Verrutschen der Wangenimplantate - Bis nach der Wangen Op die Implantate stabil eingeheilt sind, vergehen ca. drei Wochen. In dieser Zeit ist noch ein Verrutschen möglich. Daher sollten die oben beschriebenen Dinge in Bezug auf die Nachbehandlung befolgt werden.
Aktualisiert am 09.11.2008
Quellen zum Thema Wangen-Op / Wangenkorrektur:
Copyright© 2008-2010 Dr. Rene Schumann, Düsseldorf - NRW - Deutschland
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