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Die Unterlidfalten sind Falten, die durch die Aktivität, des Augenringmuskels (ein Gesichtsmuskel) entstehen. Auch das Zusammenkneifen der Augen beim Blick in die Sonne begünstigt die Bildung der Unterlidfalten. Durch die Hautalterung kommt es zusätzlich zu einem Hautüberschuss und einer verstärkten Bildung dieser Falten.
Auch mit konservativen Maßnahmen kann man der Unterlidfalten-Bildung in gewissen Grenzen entgegenwirken. Hier seien die wichtigsten Punkte kurz erläutert:
Für die Behandlung der Unterlidfalten kann bei geringer Ausprägung die Botox®-Behandlung mit Botulinumtoxin in Erwägung gezogen werden. Die Behandlung muss allerdings sehr zurückhaltend sein. Es darf nur eine geringe Dosis in das Unterlid gespritzt werden, um die Aktion des Augenringmuskels zu reduzieren. Wird zu viel gespritzt, riskiert man ein herabfallen des Unterlides (Ektropium), was zur Bindehautreizung und zum Tränenträufeln führen kann. Der Effekt der Botox®-Behandlung bleibt ca. 3-5 Monate bestehen.
Bei stärker ausgeprägten Unterlidfalten mit deutlichem Hautüberschuss wird nur mit der Unterlidkorrektur ein befriedigendes Ergebnis zu erreichen sein. Der Eingriff kann in örtlicher Betäubung mit Dämmerschlaf durchgeführt werden und glättet, durch Entfernung des Hautüberschusses und durch Straffung des unteren Anteils des Augenringmuskels, die Unterlidfalten.
Aktualisiert am 24.08.2009
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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