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Plastische Chirurgie, Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie
Oberschenkel straffen in Düsseldorf
Autor Dr. Rene Schumann
Kapitelüberblick Oberschenkelstraffung (bitte klicken Sie, um auf ein Kapitel zu springen)
Nach der Oberschenkelstraffung wird am häufigsten von den Patienten gefragt, die eine starke Gewichtsreduktion erreicht haben. Das verbesserte physische Wohlbefinden wird dann oft von überschüssiger schlaffer Haut (schlaffe Haut) und Restfettdepots, insbesondere an den Oberschenkel-Innenseiten, in den Schatten gestellt. Aber auch Menschen mit vorgealterter Haut, die mit der Situation am Oberschenkel unzufrieden sind, sehen oft nur eine Verbesserungsmöglichkeit durch eine Oberschenkelstraffung.
Verwandte Begriffe: Oberschenkel straffen, Oberschenkel-Straffung, schlaffe Oberschenkel, Oberschenkelerschlaffung.
Die Oberschenkelstraffung wird in Vollnarkose durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt von wenigstens einer Nacht ist vernünftig. Postoperativ sind Wundpflege und Verbandswechsel mit antiseptischen (bakterienabtötend) Salben angezeigt. Bei der Nachbehandlung der Oberschenkelstraffung ist eines der wichtigsten Faktoren, die Immobilisation, d.h. die Reduktion der Bewegung in den Hüften.
Im Grunde genommen können zwei Verfahren unterschieden werden.
Welches der beiden Techniken angewendet wird, hängt ab vom Ausmaß des Hautüberschusses.
Bilder: 1,2, Schnittführung bei der Mini-Oberschenkelstraffung 2,3, Narben-Verlauf nach der Op


Bei der Mini-Oberschenkelstraffung verläuft der Schnitt von der Leiste bis in die quere Pofalte. Der Haut und Fett-Überschuss wird entfernt, wobei teilweise bis auf den Oberschenkelmuskel präpariert werden muss. Soweit möglich sollten Hautnerven geschont werden. Bevor die Wunde in mehreren Schichten vernäht wird, muss dafür gesorgt werden, dass das Gewebe stabil fixiert wird. Dafür kann eine feste Faserschicht (Scarpa Faszie) im Fettgewebe an die Knochenhaut am Schambein genäht werden. Dieses ist sicherlich eines der wichtigsten Schritte beim Oberschenkel-Straffen.
Bilder: 1,2, Schnittführung bei der T-Oberschenkelstraffung 2,3, Narben-Verläufe nach der Operation


Die große Oberschenkelstraffung wird mit einem T-Schnitt durchgeführt. Der Vorteil liegt in einem deutlich größeren Straffungseffekt, allerdings unter Inkaufnahme einer zusätzlichen senkrechten Narbe. Die Länge dieser Narbe muss vom Hautüberschuss und von der Akzeptanz des Patienten abhängig gemacht werden. Manchmal reicht schon eine Narbe von 5cm Länge um eine deutliche Befundverbesserung zu erreichen. Sonst gelten die unter 'Mini-Oberschenkelstraffung' genannten Prinzipien.
Die Operation sollte wenigstens mit einem stationären Aufenthalt über Nacht geplant werden.
Verbände mit antibiotikahaltigen oder antiseptischen Salben (d.h. bakterienabtötende Salben) werden nach der Oberschenkelstraffung wegen der Nähe zur Genital- und Anal-Region bevorzugt. Diese Verbände sollten in der ersten Wundheilungsphase regelmäßig gewechselt werden. Zusätzlich kann man beim Verbandswechsel die Nahtstellen mit desinfizierendem Spray benetzen.
Die Fäden werden besser 2-3 Wochen belassen, die Ecknähte ggf. noch etwas länger.
In den ersten Tagen / Wochen sind Schwellungen und leichte Blutergüsse (auch seitenungleich) der Haut normal.
Alle Bewegungen, die zur Instabilität der Naht und der Narbe führen können, müssen nach der Oberschenkelstraffung, gerade in den ersten 2-3 Wochen eingeschränkt werden. Bewegungen im Hüftgelenk und insbesondere das Abspreizen und auch die Drehung der Beine sind ungünstig für den Heilungsverlauf. Auch das Sitzen ist für den Teil der Naht, der in der horizontalen Pofalte liegt, von großem Nachteil. Besonders in den ersten Tagen sollte die liegende Position bevorzugt werden.
Bei der T-förmigen Oberschenkelstraffung ist die Problemzone die Stelle an der sich die Schnitte kreuzen. Hier, in den sogenannten Kummerecken, ist die Spannung am größten und die Durchblutung am schlechtesten. Somit kann hier die Wunde gelegentlich etwas auseinanderweichen (Wunddehiszenz). Die Wundheilung verzögert sich dadurch je nach Befund. Eine breitere Narbe, die daraus resultiert, kann man im Rahmen einer kleinen Narbenkorrektur (frühestens 6 Monate nach der Oberschenkelstraffung), in der Regel in örtlicher Betäubung verschmälern.
Die Oberschenkelstraffung wir häufig kombiniert mit der Bauchstraffung. Beim Bodylift, welches sich bei deutlichem Hautexzess anbietet, wenn in großem Maße Gewicht verloren wurde, ist die Oberschenkelstraffung ein Teilschritt der Operation.
Aktualisiert am 16.03.2010
Quellen zum Thema Oberschenkelstraffung:
Copyright© 2008-2010 Dr. Rene Schumann, Düsseldorf - NRW - Deutschland
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