
Autor Dr. Rene Schumann
Auf dieser Seite bekommen Sie einen Einblick in die Anatomie der Gesichtsmuskeln. Wenn Sie sich näher für Ursprung, Ansatz und Innervation interessieren klicken Sie auf Gesichtsmuskulatur-Details.
Bild: Die Beschreibungen zur mimischen Muskulatur finden Sie im Text. Das Platysma (c) und die Kaumuskeln M. temporalis (a) und M. masseter (b) werden in den entsprschenden Beiträgen beschrieben.
Gerade in der Faltenbehandlung mit Botox® ist die genaue Kenntnis der Anatomie der Gesichtsmuskeln unabdingbar.
Die Gesichtsmuskeln setzen über ein Fasersystem welches kurz SMAS (superfizielles muskuloaponeurotisches System) genannt wird an der Haut an und ermöglichen somit unsere komplexe Mimik. Dieses SMAS hat eine besondere Bedeutung innerhalb eines Facelifting, da die Zugkraft mehr auf diesem SMAS lasten sollte, als auf der Haut um ein haltbares und natürliches Ergebnis zu erreichen. Wie unten dargestellt, hat jeder Muskel eine Funktion (manchmal rudimentär), jedoch ist bei jeder Gesichtsbewegung eine Vielzahl von Gesichtsmuskeln beteiligt. Durch eine Überaktivität bestimmter Gesichtsmuskeln können mimische Falten schon früh entstehen und das Gesicht älter wirken lassen.
M. epicranius kann unterteilt werden in den M. occipitofrontalis und den M. temporoparietalis. Die Muskelanteile liegen an der Schläfe, am Hinterhaupt und an der Stirn.
Die Muskulatur des äußeren Ohres gehört ebenfalls zu den Gesichtsmuskeln hat aber beim Menschen keine Bedeutung mehr. Weitere Einzelheiten einschließlich der kleinen inneren Muskeln des Ohres finden Sie im Beitrag Ohrmuskeln.
Aktualisiert am 03.06.2011
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Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.
Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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