
Autor Dr. Rene Schumann
Die Brustmuskeln gehören zur Schultergürtel-Muskulatur und bestehen hauptsächlich aus 2 Einheiten: Der gut sichtbare große Brustmuskel und der darunter liegende kleine. Der Rabenarmmuskel und der selten vorhandene Brustbeinmuskel gehören ebenfalls in diese Gruppe.
Weiterhin sind die Zwischenrippenmuskeln (eigentlich Brustkorbmuskeln) zu erwähnen, die eine wichtige Bedeutung als Atemhilfsmuskeln haben.
Der große Brustmuskel lässt sich folgendermaßen unterteilen:
Bei der Brustvergrößerung wird das Brustimplantat insbesondere bei sehr schlanken Frauen unter den Brustmuskel gelegt, um das Implantat besser kaschieren zu können und ein natürlicheres Aussehen zu erreichen.
Auch wird der große Brustmuskel für sog. Lappenplastiken verwendet, um z.B. Defekte im Bereich des Brustbeines zu verschließen. Solche Defekte (Sternumdefekt) können u.a. Folge von Wundheilungsstörungen nach Herzoperationen sein.

Der kleine Brustmuskel liegt unter dem großen Brustmuskel und ist deutlich schmächtiger.
Der Brustbeinmuskel ist variabel angelegt und nur bei etwa 5 % der Europäer vorhanden. Er ist ein Rudiment (Überbleibsel älterer Evolutionsstufen) und wie das Platysma ein Hautmuskel.
Aktualisiert am 03.06.2011
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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