
Autor Dr. Rene Schumann
Der M. sternocleidomastoideus, wird nach seiner Funktion auch Kopfnicker oder Kopfwender genannt. Sie finden Ihn auf dem Bild unter der Nummer 2. Er gehört zu den Halsmuskeln und zieht von hinter den Ohren V-förmig bis zu Schlüsselbein und Brustbein. Das Erscheinungsbild und die Ästhetik des Halses sind stark geprägt von diesem Halsmuskel. Bei schlanken Menschen ist der M. sternocleidomastoideus sehr gut sichtbar.
Der Spastische Schiefhals oder Torticollis spasmodicus gehört zu den sog. Dystonien. Dabei handelts es sich um unwillkürliche Kontraktionsstörungen. Neben verschiedenen Medikamentösen Therapieoptionen ist auch das im Botox® enthaltene 'Nervengift' eine etablierte Behandlungsoption. Botulinumtoxin A führt zur Teillähmung des M. sternocleidomastoideus, wodurch der Spasmus (die Verkrampfung) gelöst wird.
Beim muskulären Schiefhals (Torticollis muscularis) ist die Verkürzung des M. sternocleidomastoideus. Ursache für die Schiefstellung des Kopfes. Der Kopf wird zur erkrankten Seite geneigt und zur Gegenseite gedreht. Weitere Infos in der Medinfo-Rubrik Torticollis muscularis.
Aktualisiert am 29.05.2011
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Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.
Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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