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10, M. sphincter pupillae – Schließer der Pupille

Autor Dr. Rene Schumann

Der M. sphincter pupillae oder M. constrictor pupillae wird im Deutschen Schließer der Pupille bzw. Pupillenschließer genannt. Sein Gegenspieler (Antagonist) ist der M. dilatator pupillae.

Der M. sphincter pupillae liegt im Gewebe der Regenbogenhaut (= Iris). Durch Aktivierung der parasympathischen Nervenfasern, die in versorgen verengt sich die Pupille (Miosis). Dieses tritt u.a. in folgenden Situationen auf:

  • Helligkeit
  • Nahsicht (Konvergenzreaktion)
  • pharmakologisch: Opiate (z.B. Morphin, Opium, Codein, Pilocarpin, ...), Opioide (morphinartige Substanzen, die an Opioidrezeptoren ansetzen), Parasympathikomimetika (z.B. Pilocarpin)
  • Horner Syndrom
  • u.a.

Innervation des M. sphincter pupillae: Nn.ciliaris breves (parasympathische Fasern des Ganglion ciliare)

 

Aktualisiert am 01.05.2011

Literatur Anatomie

  • Atlas der Anatomie des Menschen – Sobotta – Urban und Fischer – 2 Bände – München, Jena 2000
  • Operationsatlas Handchirurgie – Pechlaner – Thieme – Stuttgart 1998
  • Anatomie des Menschen - Lehrbuch und Atlas - Rauber / Kopsch - Thieme - 4 Bände - 1987
  • Anatomy of the Human Body - Henry Gray - Lea & Febiger

 

 

 


In Bearbeitung:

Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.

Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.

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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW

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