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10, M. mentalis – Kinnmuskel – Heber des Kinns

M. mentalis am Kinn

Autor Dr. Rene Schumann

Der M. mentalis ist auf der Abbildung unter der Ziffer 10 zu sehen. Er liegt unterhalb des M. depressor labii inferioris.

  • Funktion: Der M. mentalis ist Verursacher des Kinngrübchens und der Kinnfalten (im Alter). Den 'Flunsch' der Kinder ist sein Zusammenspiel mit dem Mundschließmuskel (M.orbicularis oris).
  • Ursprung: Unterkiefer (am unteren Rand der Alveolen)
  • Ansatz: Kinnhaut oberhalb der queren Kinnfurche
  • Innervation: R. marginalis mandibularis des N. facialis
Im Rahmen Faltenbehandlung lassen sich stark ausgeprägte Kinnfalten bei einer Überaktivität des M. mentalis mittels Botox®-Injektion reduzieren.

 

 

Aktualisiert am 18.05.2011

Literatur Anatomie

  • Atlas der Anatomie des Menschen – Sobotta – Urban und Fischer – 2 Bände – München, Jena 2000
  • Operationsatlas Handchirurgie – Pechlaner – Thieme – Stuttgart 1998
  • Anatomie des Menschen - Lehrbuch und Atlas - Rauber / Kopsch - Thieme - 4 Bände - 1987
  • Anatomy of the Human Body - Henry Gray - Lea & Febiger

 

 

 


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Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.

Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.

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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW

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