

Autor Dr. Rene Schumann
Die Mm. interossei sind kurze Handmuskeln des Handtellers. Es gibt 4 zweiköpfige Musculi interossei palmares (Nr. 11; a, und b, für die Muskelbäuche c, für den Sehnenansatz) und 3 einköpfige Musculi interossei dorsales (Nr. 10; a, ist der Muskelbauch, b, der Sehnenansatz) auf der Streckseite der Hand. Auf den Abbildungen ist i, ein Teil der Strecksehne des 3. Fingers, h,der 1. Mittelhandknochen
Da die Mm. interossei vom Nervus ulnaris (Ramus profundus= tiefer Ast) versorgt werden, ist deren Funktion bei Läsionen des Nervus ulnaris (Sulcus ulnaris Syndrom, Loge de Guyon Syndrom) durch eine Verkümmerung Eingeschränkt bis aufgehoben. Betroffene können die Finger nicht mehr adäquat spreizen und kreuzen.
Besonders sollte man auch bei kleinen aber tieferen Handveletzungen (Stich mit Messer oder Nagel) die Funktion der Zwischenknochenmuskeln überpüfen um eine Schädigung des tiefen Astes des N. ulnaris auszuschließen.
Aktualisiert am 15.08.2011
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Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.
Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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