3, M. corrugator supercilii – schmaler Augenbrauenrunzler

M. corrugator supercilii von der Seite

Autor Dr. Rene Schumann

Den M. corrugator supercilii finden Sie auf der Abbildung unter der Nr. 2. Er ist in dieser Region der am tiefsten liegende Muskel und setzt am Stirnbein an.

  • Funktion: M. corrugator supercilii ist zuständig für den zornigen Blick,er verursacht die Zornesfalten.
  • Ursprung: Pars nasalis am Stirnbein
  • Ansatz: Haut des inneren Teils der Augenbrauen
  • Innervation: N. facialis Rami (Rr). temporales (Schläfenäste)

Da der M. corrugator supercilii verursacher der Zornesfalten ist kann er mittels Botox® - Faltenunterspritzung gelähmt werden, was eine Reduktion des "zornigen" Blickes bedeutet.

Auch ist es möglich diesen Muskel im Rahmen einer Lidkorrektur komplett oder teilweise zu entfernen, um ein endgültiges Resultat zu bekommen. Da allerings einige Nerven in diesem Bereich liegen (N. supraorbitalis und N. supratrochlearis), kann die Operation gelegentlich zu Mißempfindungen oder Taubheit im vorderen Abschnitt der Stirn führen.

 

 

Aktualisiert am 18.05.2011

Literatur Anatomie

  • Atlas der Anatomie des Menschen – Sobotta – Urban und Fischer – 2 Bände – München, Jena 2000
  • Operationsatlas Handchirurgie – Pechlaner – Thieme – Stuttgart 1998
  • Anatomie des Menschen - Lehrbuch und Atlas - Rauber / Kopsch - Thieme - 4 Bände - 1987
  • Anatomy of the Human Body - Henry Gray - Lea & Febiger

 

 

 


In Bearbeitung:

Das Lexikon der Plastischen und Handchirurgie wird Ihnen kurze Erklärungen und kleinere Beiträge liefern zu Themen, die auf dieser Homepage vorgestellt werden.

Die Darstellung der Anatomie der Hand soll Ihnen das Verständis anhand von Wort und Bild erleichtern.

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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW

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