Die Erkrankung Morbus Mondor wurde zuerst von Henri Mondor (1885-1962), einem Französischen Chirurgen, im Jahre 1939 beschrieben.
Der Morbus Mondor kann nach verschiedenen Brust Op's (Brustvergrößerung, Brustverkleinerung, u.a.) auftreten. Es Handelt sich um eine Thrombose oder genauer eine Thrombophlebitis (Thrombose mit Reizung) der oberflächlichen Venen in der Brust. Das bedeutet, dass es Rahmen der Operation in den Venen zur Blutgerinnung gekommen ist. Dieses kann z.B. durch den Verschluß der Venen im Rahmen der Blutstillung (Verödung oder Unterbindung) geschehen.
Die Beschwerden des Morbus Mondor zeigen sich durch verhärtete, gut tastbare und schmerzhafte Stränge. Es handelt sich hier um verschlossene Brustvenen. Sie treten vorwiegend in der unteren Brusthälfte auf. Im Bereich dieser Stränge kann sich die Haut einziehen. Die Schmerzen können in der Anfangsphase (erste Tage) des Morbus Mondor sehr stark sein und nehmen dann mehr und mehr ab.
Eine gezielte Behandlung beim Morbus Mondor gibt es nicht. Die Beschwerden verschwinden nach wenigen Wochen von allein. Es ist allerdings möglich eine Beschwerdelinderung mit folgenden Maßnahmen zu erreichen:
Am Ende verkleben und vernarben die Mondor Stränge und hinterlassen in der Regel keine Beschwerden.
Aktualisiert am 13.11.2010
(Allgemeine Quellen des 'Lexikons': Facharztwissen des Autors; Wörterbücher: Pons Latein-Deutsch, Pschyrembel)
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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