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Die Mikromastie gehört ebenso wie die Makromastie (zu große Anlage der Brust) zu den Brustfehlbildungen.
Aber wo ist die Grenze ab der eine kleine Brust als Fehlbildung bezeichnet werden kann? Eine solche Grenze lässt sich nicht festlegen, da eine kleine Brustanlage bezüglich der Akzeptanz, sowohl interindividuell, als auch kulturell großen Schwankungen unterworfen sind. Währen im europäischen Kulturkreis mehr und mehr Brustvergrößerungen durchgeführt werden, gilt in vielen asiatischen Ländern die kleine eher pubertär wirkende Brust als 'chic'.
In der überwiegenden Zahl gibt es außer der Vererbung keine Erklärung für die Mikromastie. Eine Reduktion des Brustvolumens ist oft nach einer Schwangerschaft sichtbar. Dieses wird eigentlich nicht als Mikromastie sondern als Mammainvolution (Brustdrüsenschrumpfung) bezeichnet und ist stets mit einer, wenn auch geringen, Brusterschlaffung kombiniert. Der Grund ist die bleibende Schrumpfung (Involution) des Brustdrüsengewebes nach der Schwangerschaft.
Erkrankungen sind nur selten eine Ursache für eine Mikromastie. Sie sollten jedoch ausgeschlossen werden:
Das Poland Syndrom umfasst die folgenden Merkmale:
Beim Amazonen-Syndrom ist eine Brust stark verkleinert, oder sie fehlt komplett (Amastie). Andere Veränderungen sind nicht vorhanden. Korrigieren kann man diese Brustfehlbildung im Sinne einer üblichen Brustvergrößerung.
Hier finden Sie andere Brust-Fehlbildungen und Infos zur Brustvergrößerung.
Aktualisiert am 13.05.2011
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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW
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