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Plastische Chirurgie, Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie
Autor Dr. Rene Schumann
Kapitelüberblick zur Brustkorrektur (bitte klicken Sie, um auf ein Kapitel zu springen)
Der Wunsch nach einer Brustkorrektur kann viele Gründe haben. Mal steht das subjektive ästhetische Empfinden im Vordergrund, ein anderes Mal Deformierungen, die ihre Ursache in einer Brustfehlbildung oder einer Operation bei Brustkrebs u.a. haben. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der Beiträge zum Thema Brustkorrektur.
Bei einer kleinen Brust kann die Brustvergrößerung durch ein Brustimplantat erfolgen. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit der Brustkorrektur mittels Brustvergrößerung ohne Operation.
Bei der Op zur Korrektur der übergroßen Brust gibt es verschiedene Techniken der Brustverkleinerung, deren Anwendung von der Größe der Brüste und deren Erschlaffungszustand abhängig ist.
Die Schnitttechniken bei der Bruststraffung sind ähnlich derer, die bei der Brustverkleinerung Anwendung finden. Gründe für die Korrektur einer Brusterschlaffung sind häufig Zustände nach Schwangerschaft und Stillzeit, Gewichtsabnahme und die Alterserschlaffung.
Die Brustkorrektur bei der Brustasymmetrie kann recht anspruchsvoll sein, da oft mehrere der oben aufgeführten Verfahren zum Einsatz kommen müssen.
Bei der Schlupfwarzen-Op werden die verkürzten Milchausführungsgänge durchtrennt, welche die Ursache der eingezogenen Brustwarzen sind. Obwohl es sich um eine kleine Brustkorrektur handelt, die in örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, sollte vorher eine Therapie mit der Niplette versucht werden.
In Abhängigkeit vom Stadium der Brustkrebserkrankung und der Ausdehnung der damit verbundenen Op gibt es unterschiedliche Optionen zur Brustkorrektur bzw. Brustrekonstruktion. Prinzipiell ist der Begriff Brustkorrektur nur dann angebracht, wenn der Brustkrebs im Frühstadium ohne nennenswerte Zerstörung der Brust behandelt werden kann. Hier gilt es dann die entstandene Brust-Asymmetrie mit den Verfahren der Brustverkleinerung, Brustvergrößerung oder Bruststraffung zu korrigieren. Ist ein Großteil der Brust durch eine Amputation oder Teilamputation verloren gegangen, so bietet die Plastische Chirurgie verschiedene Verfahren des Brustwiederaufbaus:
Brustwiederaufbau mit Brustimplantat: Zunächst wird ein Expanderimplantat eingesetzt, mit dem die Haut und der Brustmuskel gedehnt werden, um später ein endgültiges Silikonimplantat einzulegen.
Der Brustwiederaufbau mit Eigengewebe kann mit einem gestielten Muskellappen durchgeführt werden. Über den Stiel wird die Durchblutung des Gewebelappens gesichert. Hier zählen der Latissimus dorsi Muskel (ein Rückenmuskel) und der Bauchmuskel zu den beliebtesten Spendern. Einen großen Sprung hat heute der sog. mikrochirurgische Brustwiederaufbau gemacht, bei dem das Spendergewebe mit dem versorgenden Gefäß (meist vom Bauch) komplett abgetrennt und dann an der Empfängerstelle wieder mikrochirurgisch angenäht wird. Der populärste dieser Lappen heißt DIEP (deep inferior epigastric perforator) und wird vom Bauch gewonnen.
Die häufigste Brustkorrektur ist beim Mann die sogenannte Andromastektomie, also die Op bei der Gynäkomastie. Je nach Ausprägung, kann die Brustkorrektur bei dieser Erkrankung durch eine Fettabsaugung oder durch Herausschneiden des Brustdrüsenkörpers erfolgen. Eine Bruststraffung oder die Brustverkleinerung finden nur bei starker Ausprägung Anwendung.
Aktualisiert am 14.02.2009
Quellen zur Brustkorrektur:
Copyright© 2008-2010 Dr. Rene Schumann, Düsseldorf - NRW - Deutschland
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