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Brustoperation | Vorstellung verschiedener Brust Op's

Brust-op Brustoperation

 

 

Das Spektrum der durchführbaren Brust-Op's ist abhängig von dem Ausgangsbefund vielfältig. Hier soll Ihnen ein kleiner Überblick über die gängigen Verfahren der Brustoperationen gegeben werden.

Brustoperation der Frau

 

  • Zu den am häufigsten durchgeführten Brust-Op's gehört in der Plastischen Chirurgie die Brustvergrößerung. Mit auslaufsicherem Silikongel gefüllte Brustimplantate bieten bei dieser Operation Sicherheit.
  • Die Techniken der Brustverkleinerung sind im Wesentlichen von der Größe der Brust abhängig. Hier handelt es sich nicht immer um eine rein kosmetische Brustoperation, sondern in manchen Fällen um eine Kassenleistung, wenn die zu groß angelegten Brüste eindeutig Beschwerden verursachen.
  • Die Bruststraffung ist nicht nur bei älteren Damen gefragt. Auch jüngere Frauen leiden oft an der Brusterschlaffung, insbesondere nach dem Stillen oder nach stärkeren Gewichtsabnahmen.
  • Bei der Schlupfwarzen-Op werden die verkürzten Milchausführungsgänge durchtrennt.
  • Die Brust-Op mit dem geringsten Aufwand ist die Brustwarzenverkleinerung, die ambulant in örtlicher Betäubung erfolgen kann.

Brust-Op bei Brustkrebs

 

Abhängig von der Art und Ausdehnung der Brustkrebs-Erkrankung gibt es unterschiedliche Empfehlungen zur Brust-Op, die von der Probeentnahme (Biopsie oder PE), bis zur Amputation mit Entfernung von Lymphknoten in der Achselhöhle reicht.

  • Bei der Brustbiopsie, im Falle eines Krebsverdachtes, bedeutet die Entnahme von Gewebeproben aus dem verdächtigen Bereichen in Form von Stanzen.
  • Die Brust-PE (PE= Probeexzision, Probeentnahme) entspricht einer Gewebeentnahme mit dem Messer über einen meist recht kleinen Schnitt.
  • Die Brusterhaltende Op hat die vollständige Entfernung des Brustkrebses zum Ziel unter Erhaltung der Brust. In Abhängigkeit von der Lage, Art und dem Stadium des Tumors kann eine Entfernung mit weitem Sicherheitsabstand = Wide Excision, Segmentresektion = Entfernung eines Segmentes, oder Quadrantenresektion = Entfernung im Bereich eines Quadranten erfolgen.
  • Brustamputation = Mastektomie = Ablatio mammae: Die komplette Brust muss einschließlich der Brustwarze entfernt werden. Zwar ist dieses eine die Brust maximal entstellende Brustoperation, jedoch ist es möglich mit modernen Techniken der Plastischen Chirurgie diese zu rekonstruieren (siehe nächster Abschnitt).
  • Die Ausräumung der Achsellymphknoten ist u.a. wichtig um die weitere Therapie (Chemotherapie, Bestrahlung) festzulegen.

Brustrekonstruktion: Wiederaufbau der weiblichen Brust

 

Die Brust-Op zum Wiederaufbau der Weiblichen Brust wird Brustrekonstruktion genannt. Es können grob folgende Verfahren unterschieden werden:

Brustaufbau mit Brustimplantat: Zunächst wird ein Expander-Implantat eingesetzt, mit dem die vorhandene Haut gedehnt wird, um später ein endgültiges Silikon-Brustimplantat einlegen zu können.

Der Brustaufbau mit Eigengewebe kann mit einem gestielten Muskellappen durchgeführt werden. Über diesen Stiel wird die Durchblutung des Gewebe-Lappens gesichert. Hier zählen der Latissimus dorsi Muskel (ein Rückenmuskel) und der Bauchmuskel zu den beliebtesten Spendern. Einen großen Sprung haben heute die Brustoperationen zum Wiederaufbau durch den Einsatz der Mikrochirurgie. Bei der mikrochirurgischen Brustrekonstruktion wird das Spendergewebe mit Gefäß (meist vom Bauch) komplett abgetrennt und dann an der Empfängerstelle wieder unter dem Mikroskop (oder mit Hilfe einer Lupenbrille) angenäht wird. Der populärste dieser Lappen heißt DIEP (deep inferior epigastric perforator). Der DIEP gehört zu den anspruchsvollsten Brust-Op's überhaupt.

Brust-Op beim Mann

 

Die häufigste Brust-Op beim Mann ist die sog. Andromastektomie, also die Operation der Gynäkomastie. Je Nach Befund findet dabei die Fettabsaugung, das Herausschneiden des Brustdrüsenkörpers, die Bruststraffung oder im Extremfall die Brustverkleinerung Anwendung. Auch sind manchmal die Brustwarzen stark vergrößert, so dass diese durch eine Brustwarzenverkleinerung korrigiert werden können.

In seltenen Fällen kann eine Brust-Op beim man auch wegen des Mammakarzinoms (Brustkrebs) beim Mann nötig werden. Dieser Tumor ist beim Mann zwar eine Rarität, aber um so aggressiver. Auch hier zählt: Die Früherkennung verbessert die Prognose dramatisch.


 

Hier finden Sie zur Brust-Op in Düsseldorf.

 

Aktualisiert am 14.05.2011

Quellen zur Brustoperation

 

  • Plastic Surgery - Grabb & Smith - Lippinkott Williams & Wilkins - Philadelphia USA – 2007
  • Die Gynäkologie - Kaufmann, Costa, Scharl - Springer Verlag - Berlin - 11/2005

 

 

 

Weitere Infos zu einigen Op's im Raum Düsseldorf / Köln

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Dr. Rene Schumann; Plastischer Chirurg im Raum Düsseldorf, Köln, Essen in NRW

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