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Die Muskulatur des Menschen
Autor Dr. Rene Schumann
Kapitelüberblick Atemmuskulatur
Bild: Zwerchfell in der Sicht vom Bauchraum (unten) aus.
Die Bezeichnung Atemmuskulatur ist funktioneller Natur. Die eigentlichen Atemmuskeln sind das Zwerchfell und die Interkostalmuskeln (Zwischenrippenmuskeln). Alle anderen gehören der Gruppe der Atemhilfsmuskeln an.
Die Atemmuskulatur kann in inspiratorische und expiratorische Muskeln eingeteilt werden. Die Ersteren sind wirksam beim Einatmen, die Letzteren bei der Ausatmung:
Die Atemmuskulatur lässt sich im Wesentlichen einteilen in das Zwerchfell, Zwischenrippenmuskeln und die Atemhilfsmuskulatur. Die Atmung ist allerdings ein komplexes Zusammenspiel vieler Atemmuskeln und der mit Ihnen verbundenen Strukturen, wie Knochen und Bänder.
Die Bauchatmung ist überwiegend ein Wechselspiel der Kräfte der Bauchmuskeln und des Zwerchfells. Bei der normalen unangestrengten Atmung ist die Bauchatmung die Norm. Bei Belastung wird mehr und mehr die Brustatmung (Rippenatmung) eingesetzt, bei der die Atemhilfsmuskeln beansprucht werden.
Das Zwerchfell ist der bedeutendste Anteil der Atemmuskulatur. Es trennt den Bauchraum vom Brustraum. Das Zwerchfell leistet bei der Atmung den Hauptanteil.
Zur Atemhilfsmuskulatur gehören Bauchmuskeln, Rippenmuskeln, weitere Muskeln des Brustkorbes, Schulter und Rückenmuskeln. Insbesondere bei stärkerer Atmung gewinnt die Atemhilfsmuskulatur an Bedeutung um die maximale Erweiterung des Brustraumes zu ermöglichen.
Aktualisiert am 05.04.2010
Quellen zum Thema Atemmuskulatur:
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