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Die Muskulatur des Menschen
Autor Dr. Rene Schumann


Übersicht - Atemhilfsmuskulatur
Die Atemhilfsmuskeln sind gewissermaßen die Assistenten des Zwerchfells und der Zwischenrippenmuskulatur (Interkostalmuskulatur), welche den Hauptanteil der Atmungsarbeit leisten. Die Atemhilfsmuskulatur gehört folgenden Gruppen an. Die Muskeln werden unter den entsprechenden Links näher beschrieben.
Die Atemhilfsmuskulatur kann inspiratorische und expiratorische Muskeln eingeteilt werden. Die Ersteren ist wirksam beim Einatmen, die Letzteren bei der Ausatmung:
Das Zwerchfell ist der zwar der bedeutendste Atemmuskel, jedoch ist gerade bei stärkerer Atmung die Atemhilfsmuskulatur von entscheidender Bedeutung. Diese ist überwiegend an knöchernen Strukturen des Rumpfes fixiert und ermöglicht somit eine deutliche Vergrößerung des Brustraumes bei der Einatmung (Inspiration) und einen rascheren Ausstrom der Luft bei der Ausatmung (Exspiration).
Dass die Atemhilfsmuskulatur insbesondere bei Belastungen eingesetzt wird, sieht man nicht nur beim Sport, sondern auch bei verschiedenen Erkrankungen, die zu einer vermehrten Atemarbeit führen. Ist die Atmung beim Lungenödem (Wasseransammlung in der Lunge z.B. bei Herzerkrankungen), Lungenfibrosen (Vernarbung des Lungengewebes) beim Asthmaanfall u.v.a. Erkrankungen erschwert, so ist der Einsatz der Atemhilfsmuskeln leicht zu erkennen. Die Arme werden instinktiv festgestellt (Abstützen am Stuhl) um Oberarmknochen und Brustkorb zu stabilisieren. Die Patienten sitzen kerzengerade. Auf diese Weise können selbst der Musculus latissimus dorsi (großer Rückenmuskel), daher auch Hustenmuskel genannt, und die Brustmuskulatur optimal zur Atemunterstützung eingesetzt werden.
Aktualisiert am 13.03.2010
Quellen zum Thema Atemhilfsmuskulatur:
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